Neue Sätze lassen sich nachträglich aufsprechen einfügen. (iPhone)
In Aufnahmen lassen sich nachträglich neue Sätze aufsprechen. (iPad)
Wer zwischendurch, wenn überhaupt, nie mehr als nur ein kurzes Memo an sich selbst aufs iPhone oder iPad sprechen will, der oder die braucht diese App nicht. Wer aber etwa lange Berichte diktieren muss, der ist mit Dictamus ganz hervorragend bedient. Und kann dies mit einer eingeschränkt nutzbaren Testversion sofort selbst ausprobieren. Der Clou dieser Universal-App dürfte die Möglichkeit sein, in der Aufnahmen zurück zu spulen und an einer gewünschten Stelle einfach zwei, drei oder mehr Sätze einzufügen. Wohlgemerkt: die restliche Aufnahme wird nicht überspielt, die Audio-Datei wird tatsächlich ediert, das erneut drauf gesprochene nahtlos eingefügt. Das klappt sogar mit bereits gespeicherten Dictamus-Diktaten, die sich auf dem iPad oder iPhone recht einfach öffnen und zur weiteren Bearbeitung entsperren lassen. Die Sprachaktivierung arbeitet ganz hervorragend, bei Stille wird die Aufnahme gestoppt, aber mit dem leisesten Räuspern sofort fortgesetzt – sogar wenn die App im Hintergrund läuft, während man vorn vielleicht seine Notizen liest. Die Empfindlichkeit des eingebauten Mikrofons lässt sich dämpfen oder aufdrehen, die Audio-Dateien lassen sich im AAC-Format via WLAN exportieren, mailen oder auf einen FTP- oder WebDAV-Server à la Dropbox hoch laden.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Der Preis ist vergleichsweise hoch, aber wer oft längere Diktate aufsprechen und versenden muss wird ihn schnell verschmerzen.
Autor/Hersteller der Anwendung: JOTCOM! GmbH
Voice-Rekorder
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