Was mag in der schwarzes Büchlein-App nur aufgeschrieben sein?
Ausgefallene App-Ideen sollte man loben: etwa die, einer Adress-App, in die endlich sehr viel mehr als nur jemandes Name, Adresse und Telefonnummer passen, den verruchten Anstrich des kleinen, schwarzen Notizbuches von Heidi Fleiss zu geben. Vor den Einträgen dieser Callgirl-Chefin über ihre Kundschaft zitterte nach ihrer Verhaftung Mitte der 1990er Jahre halb Hollywood. Die Einträge, die unsereins in der Black Book-App vornimmt, lassen sich mit einem Passwort schützen, das, einmal vergessen, auch nicht wieder hergestellt werden kann. Eintragen lassen sich eine Menge Daten, für die in iPhones herkömmlichen Adressbuch kein Platz wäre. So gibt es nicht nur Felder für Facebook-, MySpace und Twitter-Namen und für eine AOL Instant Messenger-Kennung, ebenso können Details zum Körperbau vermerkt und kommentiert werden. Notiert werden die Infos über die wichtigsten Vorlieben der Person und nicht zuletzt soll man unter "Journal" auch ausführliche Memos über den jeweiligen Menschen verfassen. Kurzum: Playboys und -girls mit ausgeprägter bürokratischer Ader werden diese App lieben. Die wertvollen Einträge lassen sich allerdings nicht als Backup exportieren, aber das war bei Frau Fleiss’ Büchlein nicht anders. SMS lassen sich direkt aus der App an die möglicherweise geheimen Kontakte versenden – und werden dann als gesendet in der Nachrichten-App aufbewahrt. Das scheint uns dann doch noch eine Lücke im Black Book zu sein.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Eine Adressbuch-App mit der Möglichkeit, auch intimere Details oder Fotos zu den Einträgen zu notieren.
Autor/Hersteller der Anwendung: Vurgood Applications
Adressen
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