Den Astra-Satelliten mit Augmented Reality aufspüren.
Wer sich eine Satellitenschüssel hinstellen oder hinhängen will, um darüber fern zu sehen muss sie dazu bekanntlich auf den Satelliten ausrichten, von dem all die schönen Sender abgestrahlt werden. Hier zu Lande sind dies vor allem die Astra-Satelliten. Man könnte sich etwa an den Nachbarn orientieren, die bereits solche Schüsseln hängen haben. Wer allein auf dem platten Land wohnt, muss die Richtung aber selbst ermitteln, aus der das TV-Programm kommt. Hier hilft schon ein einfacher Kompass und etwas Geduld – es gibt aber auch eine App dafür, die den digitalen Kompass nutzt, den Apple ab dem 3GS ins iPhone einbaut. Hier stellt man zuerst ein, wie groß die Satellitenschüssel ist und wählt aus einer leider nicht alphabetisch sortierten Liste dutzender Satelliten den aus, auf den man es abgesehen hat. Danach geht es dann vor die Tür, auf den Balkon oder aufs Dach, um via Augmented Reality per iPhone-Kamera stets in südlicher Richtung den TV-Trabanten aufzuspüren. Das sollte man an einem möglichst bewölkten Tag machen, denn sonst sieht man den winzigen Satelliten nicht, der dann auf iPhones draußen viel zu dunklem Display eingeblendet wird und den man dann mittig auf dem Display halten muss, um per Fingertipp die Neigungsdaten des iPhone zu erfassen, Dank denen man die Satellitenschüssel dann eindrehen und ausrichten kann. Wie genau diese Daten ermittelt werden hängt nicht zuletzt aber auch von Ihrem Standort ab und wie genau das iPhone Ihre GPS-Koordinaten ermitteln konnte.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Empfehlenswert Dank iPhones digitalem Kompass ab dem 3GS und nervig, weil man draußen an hellen Tagen nichts mehr auf iPhones Display erkennen kann.
Autor/Hersteller der Anwendung: Ralf Andrae
Kompass,TV
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