Erfordert Geduld und Zeichnerfleiß: Trickfilme selber malen und exportieren
Trickfilme, die man mit dieser App herstellt, sehen schnell etwas naiv aus. Das liegt vor allem daran, dass die zu animierenden Bilder mit Pinsel- und Stift-Werkzeug direkt ins Programm gemalt werden müssen. Aber mit etwas Geduld bekommt man auch hier ansehnliche Ergebnisse zustande. Hübsch ist, das man die Malwerkzeuge nicht direkt unter der Fingerspitze verwenden muss, sondern sie auch leicht versetzt vor dem Finger justieren, schieben und ziehen kann. In dieser App arbeitet man mit Ebenen. Es gibt vier solcher Layer, von denen einer als ständiger Hintergrund genutzt werden kann. Hintergrundbilder und andere Vorlagen lassen sich importieren, indem man sie App-übergreifend als “Flicks”, als eine Art Stempel definiert. Auf den Layern lassen sich unterschiedliche Darsteller platzieren. Die Herstellung der Einzelbilder verlangt einigen Zeichnerfleiß ab; allerdings unterstützt die App das duplizieren, kopieren und einfügen von Objekten; manches lässt sich auch auf einen dieser zuvor genannten Stempel übertragen und weiter verwenden. Desweiteren erleichtert einem das sogenannte Onion Skinning, eine Art Durchpaus-Hilfe, die Animateurs-Arbeit ein wenig. Eine Längenbegrenzung für die Filme haben wir nicht festgestellt. Die Filme lassen sich übers WLAN mit dem Flickmation Helper als unkomprimierter AVI-Film auf jeden Rechner hinüber kopieren.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Etwa Zeichnerfleiß und Geduld vorausgesetzt ist Flickmation eine echte Empfehlung für Trickfilmmacher.
Autor/Hersteller der Anwendung: Ben Jacques
Trickfilm
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