Schnelligkeit wird belohnt, ist jedoch nicht nötig.
Casual-WiSims, also Wirtschaftssimulationen mit vereinfachter Produktionsweise, gibt's wie Sand in Paradise Island. "Paradise Island" lautet der Titel einer jener zahlreichen Spiele, die vom Spieler vor allem eifrige Tipperei verlangen. "Virtual City" wirkt auf den ersten Blick genau so und stammt zudem vom gleichen Hersteller wie der Akkord-Tipp-Management-Klassiker "Supermarket Mania". Doch den ersten Leveln offenbart das Spiel seinen wahren Reiz. Und zwar stehen zig verschiedene Gebäudetypen zur Verfügung, die der Spieler gemäß der Aufträge baut, aufrüstet und durch LKW-Routen miteinander verbindet. So fahren die Laster in die Mühle und zum Bauernhof, um die Zutaten für Küchlein abzuholen und in die Bäckerei zu liefern. Dort werden die Kuchen gebacken, woraufhin Lastwagen die Backwaren ins Einkaufszentrum transportieren oder gar in eine Nachbarstadt. Ab der zweiten der fünf Spielwelten in Form amerikanischer Bundesstaaten erfordert das einigen logistischen Aufwand. Zusätzlich baut der Spieler eine Müllentsorgung, Buslinien und kümmert sich um die Schäden infolge einer Naturkatastrophe. Anders als in großen WiSims à la "Sim City" ist das Spiel in 50 Level eingeteilt und lässt sich trotz der mehrstufigen Warenkreisläufe für kurze Wartezeiten an der Bushaltestelle verwenden. Die Updates bescherten dem Spieler einen funktionierenden Sandkasten-Editor, wo er nach Herzenslust Städte entwerfen darf.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Der erste Anschein trügt: Das vermeintliche Akkord-Management-Spiel offenbart sich als unterhaltsame und erstaunlich vielseitige Casual-WiSim.
Autor/Hersteller der Anwendung: G5 Entertainment
Wirtschaftssimulation
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