Die Steuerung ist simpel, die Parcours sind schwierig.
Im Laden kaufen Sie Hilfsmittel und Insekten.
Auf und ab, auf und ab, auf und ab: Der Marienkäfer, der in diesem Sidescroller von links nach rechts fliegt, muss ständig seine Flughöhe ändern. Denn auf seinem Weg ragen in unregelmäßigen Abständen Stangen von oben und von unten in die Luft. Stößt der Käfer gegen eine Stange, ist der Flug sofort vorbei. Gleiches gilt für eine Kollision mit der Decke und dem Boden, und wenn er an eine Spinne oder einen Vogel stößt, ist das ebenfalls nicht gut für den kleinen Flatterling. "Tiny Bugs" ist ein kurzzeitig kurzweiliges Spiel und nutzt das Spielprinzip von "Line Birds", und zwar derart schamlos, dass man von einem dreisten Ideenklau sprechen kann. Immerhin ist das Design anders, statt der "Line Birds"-Vögel fliegen hier diverse Insekten Slalom um die Stalagmiten und Stalagtiten. Dazu stellt der Spieler den Finger aufs Sichtfeld und hebt ihn hoch, was im ersten Fall Hochflattern bewirkt, im zweiten Fall plumpes Fallen. Unabhängig davon fliegt der Vogel nach rechts, wobei er gelbe Kugeln einsammelt. Hat er fünf davon gebunkert, kann der Spieler durch einen Tipper auf die Aktionstaste unten links eine Verwandlung des Vogels bewirken, kann ihn beispielsweise für einige Sekunden lang unsichtbar und damit unverletztlich machen. Im Shop lassen sich 20 derartige Bälle für 79 Eurocents kaufen, hier stehen zudem alternative Käfer zur Verfügung. Dieses Verkaufsmodell wirkt unsympathisch, immerhin ist's ein kleines Spiel und nicht gratis erhältlich. Doch da die "Line Birds"-Anbieter das gleiche Verkaufsmodell nutzen, wollen wir deswegen keinen Punkt Abzug geben. Versöhnlich stimmt die quirlige Musik, die sich auf ähnlich perfide Weise ins Ohr frisst wie das Kindergesinge im Playstation-Spiel "We love Katamari".
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Die Kulissen sind bunter, doch spielerisch ist's die exakte Kopie von "Line Birds". Geschmackssache.
Autor/Hersteller der Anwendung: Singing Cikada
Geschicklichkeitsspiel
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