Sims-Schöpfer Will Wright ist in "Spore" das Kunststück gelungen, einige Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte als unterhaltsames "God Game" zu verpacken. Die iPhone-Variante beschränkt sich darauf, dass der Spieler aus einem glupschäugigen Mehrzeller ein intelligentes Wesen entwickelt. Zunächst muss die Kreatur wachsen und gedeihen, dazu neigen Sie das iPhone in Richtung der Unterwasserpflanzen, an denen der Kleine knabbert. Ist er ein Fleischfresser, nagt er am besten an kleineren Tieren. Im Kreaturen-Editor ergänzen Sie Ihre Schöpfung etwa mit Gliedmaßen, Extra-Augen, Kiemen und Giftstacheln. Zu den Aufgaben zählt es, die Kreatur aus wunderschönen Labyrinthen entkommen zu lassen. Allerdings ist das Spiel mit 30 Leveln recht kurz geraten. Die Variante für Nintendos DS ist zehn Mal teurer, wegen der Neigetechnik hat die iPhone-Variante die Nase vorn. Der Spielstand lässt sich jederzeit sichern. Die Updates bis 1.0.6 haben das Spiel stabilisiert, die Level werden rascher geladen, und wer mag, kann seine eigene Musik hören, während er Fühler und Stachel ans Wesen schraubt. Die Original-Musik klingt angemessen organisch, mit Geblubber und tiefem elektronischem Pochen. Seit Version 1.07 läuft "Spore" schneller, der Preis wurde auf ein Minimum gesenkt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Kunderbunt und kurzweilig: Seit den jüngsten Updates ist das DNA-Kombinieren technisch und spielerisch ein echtes Highlight im AppStore.
Autor/Hersteller der Anwendung: Electronic Arts
Lebens-Simulation
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