Hätscheln, pflegen, füttern: Die eigene Kreatur bedarf der Zuwendung.
Allerlei Aufgaben müssen erfüllen werden, etwa Pflanzen, Säen und Graben.
Die Kreatur ruht sich binnen Sekunden aus, wenn der Spieler sie ins Nest legt.
Das Inventar ist übersichtlich.
Ist die Kreatur wütend, dann kann sie mit Blitzen Insekten grillen.
Aufzucht und Pflege einer virtuellen Kreatur können durchaus in Arbeit ausarbeiten, das wissen insbesondere die Millionen Menschen, die Riesenkühe in den "Black & White"-Spielen züchteten. Die Kreatur hier ist ein winziges Pelztier, das indes genau so starrsinnig ist wie die Giganten des PC-Spiels: Ist er schlechter Laune, steht er grummelnd auf der Wiese, während eine Donnerwolke oberhalb seines Kopfes echte Blitze hervor bringt. Ein müdes Tierchen gehört ins Nest, und Sie sollten genügend Äpfel und Möhren bereit halten, andernfalls leidet das Kerlchen Hunger. Die Lebenswelt Ihres Tamagotchis ist idyllisch, dennoch gibt es viel zu tun. So könnnen Sie mit einem Schnabeltier nach Schätzen graben, Samen pflanzen und wässern, Insekten zerquetschen, das Outfit wechseln. Durch eine Backpfeife bestrafen Sie den KLeinen, Streicheleinheiten sind gut als Belohnung für Wohlverhalten. Die Bewegungen aller Lebewesen wirken detailliert, es gibt ein sehr gutes Tutorial und niedliche Grimassen. Leider ist die Spielwelt arg klein, die Steuerung ist träge, und es fehlt ein Spielziel, was die Langzeitmotivation dämpft.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Die Lebenswelt ist hübsch, die Kreatur hat Charakter, und es gibt viel zu entdecken. Einzig das Spielziel bleibt verborgen: Wie wäre es mit einer Familiengründung oder dem Bau einer Rakete?
Autor/Hersteller der Anwendung: Tactile Entertainment
Lebens-Simulation
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