Der Filter heißt Halbe Tonne oder beinhaltet einen Schreibfehler.
Die elf Filter gefallen uns im Grunde alle sehr gut.
Aber die Pflicht zu Ortungsdiensten ist dreist – und völlig unnötig.
Die Universal-App (allerdings erst ab iPad 2) Paper Camera kommt mit elf Fotofiltern, die ihren Motiven einen speziellen Comic-Touch geben können, grob gerastert oder hingestrichelt, als ausgemaltes Aquarell oder gebleichtes Gemälde. Die Effekte sind hübsch und vielversprechend, sie lassen sich live knipsen oder bereits gespeicherten Motiven aus dem Fotoalbum zuweisen. Noch vor der Aufnahme kann man sich durch die Filter klicken, um den geeignetsten Bildverwandler auszusuchen und dann sogleich mit den drei Schiebereglern für Kontrast, Helligkeit und Strichstärke noch am Filtereffekt herum fummeln. Leider wird jedes Motiv dann auch auf dem iPhone 4 nur mit einer Auflösung von 640x480 Pixeln als JPG-Bild gespeichert, was uns mittlerweile deutlich zu wenig ist. Sorry. Ärgerlich ist, dass uns die Hersteller mit einer lausigen Begründung zwingen wollen, der App Zugriff auf iPhones Ortungsdienste zu gewähren, damit wir Fotos aus dem Album mit ihr öffnen können: sie wären verpflichtet, das zu verlangen, schreiben sie. Das ist freilich noch lächerlicher als die geringe Auflösung der danach aus dem Album ausgewählten Bilder, die sich noch nicht einmal auf einen gewünschten Ausschnitt zoomen lassen, bevor man sie mit dieser App umwandelt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Schade, die Filter sind vielversprechend, die Ergebnisse zu gering aufgelöst. Und die Pflicht zu Ortungsdiensten zeugt von schlampiger Programmierung.
Autor/Hersteller der Anwendung: JFDP Labs
Bildverfremdung
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