Das Monster benötigt Streicheleinheiten und Essen.
Ist das Habitat schmutzig, greift man zur Bürste.
Die Kunden erhalten nur ausgewachsene 4-Sterne-Monster.
Der Zeugungsakt ist kindgerecht inszeniert.
Die Monsterbeeren gibt's paketweise gegen Euro-Beträge.
Der kleine Tuckle ist ein herziges Kerlchen, er schaut uns aus seinen Kulleraugen an, drückt seinen Teddy fest an die Brust und stößt leise Kieksgeräusche aus. Doch wir werden ihn verkaufen, und zwar an einen derben Cowboy, der in unseren Laden stiefelt und ein Monster zu kaufen verlangt. Denn das tut der Spieler im "Monster Pet Shop": Er züchtet, peppelt und verkauft kuriose Wesen mit wabbeligen Fühlohren, schuppigen Panzern und jede Menge Tentakeln am lilafarbenen Leib. Insgeamt sind rund 100 Monster in Form von 25 verschiedenen Typen vorhanden. Der Spieler muss sie zunächst ausbrüten, wozu er Eier kauft oder Monster zum Beischlaf animiert, was ausgesprochen putzig inszeniert ist. Damit die Monster wachsen, investiert der Spieler eine Menge Aufmerksamkeit in das Gedeihen seines Zöglings. Er gibt ihm das ihm genehme Futter, er versorgt es mit Spielzeug, säubert das Gehege und streichelt es an der richtigen Stelle. Jedes Monster verhält sind anders, weshalb man erst mit einem Neuling warm werden muss, bis man es zu einem 4-Sterne-Exemplar aufpäppeln und anschließend verkaufen kann. Der Verkauf findet in einem kleinen Laden statt, wo Sie die Gehege aufstellen. Ein Tipper aufs jeweilige Monster öffnet die Großansicht, in der Sie die Fütterung durchführen und den Knilche mit kreisenden Bewegungen am Bauch kitzeln, wenn er's mag. Stabile Reinigungsgeräte, Masken, Bälle und Spezialfutter kosten Geld, das Sie erstens verdienen, wenn Sie Monster verkaufen. Zweitens können Sie virtuelle Geldeinheiten in Form von Beeren kaufen, was bis zu 79,99 Euro kosten kann. Eine derartige Investition ist nicht nötig, wir haben für die erste Spielwoche 7,99 Euro ausgegeben und hatten keinen Mangel an Beeren. Die Inszenierung mit Zeichentrickkulissen und Fiepsgeräuschen ist pfiffig, es gibt hübsche Spielideen und eine umfangreiche Monsterpedia, also eine Monster-Enzyklopädie. Leider ist das Spiel nur auf Englisch erhältlich, und im Test stürzte die App mehrmals ab, sowohl in der Version 1.0 als auch in der Version 1.0.1.1. Auf dem iPad waren die Abstürze seltener als auf dem iPod Touch 4, dennoch hoffen wir auf ein stabilisierendes Update. Verantwortlich für die App sind die Macher des Dauerbrenners "Smurfs' Village".
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Dieses niedliche Tamagotchi-Spiel ist gelungen. Verbesserungswürdig sind Stabilität und Sprachauswahl: Deutsche Texte sind wünschenswert.
Autor/Hersteller der Anwendung: Beeline Interactive
Simulation,Lebens-Simulation
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