Die Aufzucht des Wesens ist langwierig und häufig langweilig.
Intensive und extensive Pflege beflügelt das Wachstum.
Das Tropfen-Tamagotchi braucht Futter, Spaß - und Liebe.
Die Minispiele sind schlicht.
Ab und zu beseitigt der Spieler einen Kackhaufen und badet seinen Schützling.
Tamagotchis, wie digitale Haustiere gern genannt werden, haben einen Vorteil: Sie bestehen nur aus Bytes und lassen sich schlecht in den Arm nehmen oder auf dem Schoß parken. Andererseits verhalten sie sich häufig wie echte Katzen oder Meerschweinchen, denn auch sie bedürfen der Zuwendung des jeweiligen Menschen. Das "Kimimon"-Kerlchen ist gleichfalls nur glücklich, wenn sein Herr ihn regelmäßig füttert, wenn er gewaschen wird und einen Schmatzer auf die Stirn erhält. Das funktioniert technisch gut, wirkt jedoch recht spröde: Das Tamagotchi lebt nicht in einer interaktiven Welt wie etwa das Wesen in "Pocket Creature", sondern sitzt wie angewurzelt vor einer mehr oder minder einfallsreich gestalteten Kulisse. Zudem dauert es ewig, bis es die nächste Wachstumsstufe erreicht, wobei die immergleichen Fütterungsaktionen nicht eben zur Abwechslung beitragen. Die Minispielchen sind nicht der Rede wert, und dass wir jeden Tag auf mühevolle Weise einen Kackhaufen beseitigen müssen, ist kein allzu großer Spaß.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Der kleine Tropfen ist ein herziges Kerlchen, doch die Kulisse ist armselig, und das Wachstum ist beinahe langwieriger als bei Menschenbabys.
Autor/Hersteller der Anwendung: 3Lynx
Lebens-Simulation
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