Vertikal-Shooter sind eine feine Sache, wenn erstens der Spieler über ein ruhiges Händchen und starke Nerven verfügt, wenn er zweitens genügend Muße und Ruhe hat, um sich ganz dem Blitzgewitter auf dem Sichtfeld zu widmen, und wenn drittens sein Magen und sein Hirn taff genug sind, um selbst nach einer Stunde spektakulärer Ballerei sich nicht eines allgemeinen körperlichen Unwohlseins hingeben. Besonders blitzlichtgewitterlich wirkt "Dodonpachi Resurrection" mit seinen wilden Farbexplosionen, doch auch das spacige "Phoenix" gefällt uns Ballerfreunden gut. "Icarus-X" wirkt hingegen beinahe aufgeräumt, die Konturen der gegnerischen Flugobjekte sind klar erkennbar, die Kulissen wirken nicht überladen, und die Explosionen halten sich in Grenzen. Ds eigene Raumschiff lenkt der Spieler durch ständigen Druck aufs Sichtfeld, wobei die Bordkanone unablässig feuert. Sie steuern das Raumschiff entweder, indem Sie direkt aufs Schiff tippen oder indem Sie den Finger knapp darunter aufs Sichtfeld legen, was wir angenehmer finden. Anders als in "Dodonpachi Resurrection" ist bereits der erste Level recht schwierig, der Level-Boss verlangt geschickte Ausweich-Manöver, bei denen der Spieler sein Raumschiff zwischen den Granaten-Kaskaden laviert. Stirbt er zum fünften Male, muss er den Level noch einmal starten oder beginnt den Kampf beim Zwischenspeicherpunkt. Der Bildaufbau gelingt auf dem iPod Touch 4 ohne Stocken, Der elektronische Soundtrack klingt trotz heftigen Gehämmers nicht allzu aufdringlich, und pro Level gibt es jeweils ein neuartiges Szenario. Einsteiger können sich im Spiel Videos von "Icarus-X"-Profis herunter laden und gucken, wie's die Profis machen. Das ist sinnvoll, denn ab Level 3 wird's höllisch schwer.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Für diesen Vertikal-Shooter benötigen Sie stählerne Nerven.
Autor/Hersteller der Anwendung: The Quadsphere
Action,Arcadespiel
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