Die Steuerung lässt sich für Linkshänder einrichten.
Die Jobs sind brutal, doch Blut gibt's nicht zu sehen.
Der dritte Teil der Spielserie "Grand Theft Auto" ("GTA") war eine Sensation im Jahre 2001. In den beiden Vorgängern hatte der Spieler einen erbskleinen Gangster aus der Vogelperspektive durch die Häuserschluchten der Großstadt gelotst, in "GTA 3" war die Spielwelt dreidimensional und der Spieler ganz dicht dran am Geschehen. Zu Beginn befreit ein Trupp bewaffneter Männer einen Gefangenentransporter und befreit den Protagonisten, der zunächst eine junge Dame mit dem Wagen chauffiert und einem Gangsterboss eine kleine Gefälligkeit in Form einer dezenten Gewaltanwendung leistet. Im Spielverlauf erledigt der Protagonist Dutzende Aufträge, die ihn in seiner Gangsterkarriere befördern. Dabei erkundet der Spieler weitgehend frei eine riesige Stadt namens Liberty City und speichert den Spielstand in seinem Apartment. Die iOS-Version erscheint zum zehnjährigen Geburtstag des Spiels und ist weitgehend identisch mit dem Original. Die größte Herausforderung haben die Entwickler einigermaßen zufrieden stellend gemeistert: Sie haben die komplexe Gamepad-Steuerung derart in eine Touchscreen-Steuerung übersetzt, dass der Spieler nach spätestens einer halben Stunde sich damit vertraut gemacht hat. Auf der einen Seite des Sichtfelds gibt es ein Bewegungsfeld (fürs Laufen) und Richtungspfeile (fürs Fahren), auf der anderen Seite ballen sich die Aktionstasten: fürs Bremsen, Beschleunigen, Laufen, Kämpfen und Ins-Auto-Einsteigen. Via Wischbewegung schaut sich der Spieler in der näheren Umgebung um, was bei Schießereien schwierig ist. Dementsprechend wirr wirken die Kämpfe, die Kamera folgt nicht dem Geschehen und lässt den Spieler zeitweilig dorthin schießen, wo er die Gegner vermutet. Die Kulissen wirkten auf den Testgeräten iPad 1 und iPod Touch 4 recht matschig, die Gesichter der Figuren lassen sich kaum als solche erkennen. Der Soundtrack ist fabelhaft, wenn auch der Klang nicht so fett wirkt wie damals auf dem Fernseher. Doch hier mag die Erinnerung eine verbrämende Wirkung haben.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Abgesehen von den wirren Ballereien hinterlässt das Gangsterspiel einen guten Eindruck. Allerdings sieht Liberty City auf iPod Touch 4 und iPad 1 arg matschig aus.
Autor/Hersteller der Anwendung: Rockstar Games
Action,Adventure
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