Erscheint die Bäckerein, heißt's: "Kehrt, Marsch!"
Beim Sprung über die Kuh ist gutes Timing wichtig.
Jeder Patzer motiviert zum neuen Anlauf.
Besagtes Lebkuchenmännchen spaziert mit munterem Sinn aus seinem Häuschen und hüpft über einen Teil, um trockenen Fußes weiter zu laufen. Nach dem dritten Hüpfer hat er bereits ein mittleres Tempo erreicht, doch dann tritt er in einen Marmeladenhaufen, was seinen Lauf spürbar bremst. Ab und zu hüpft er über Kühe und landet auf winzigen Inselchen, bei denen Landung und anschließender Sprung Sekundenbruchteile voneinander entfernt sind, weil das Männchen sonst im Wasser landet. "Ginger Run" imitiert also das Spielprinzip von Titeln wie "RunStickRun!", "Run!" und dem grandiosen "Canabalt". Doch im Gegensatz zu minder gelungenen Weitlauf-Titeln wie "A Skeleton Story" ist der Lauf des Lebkuchenmännchens gleichermaßen fordernd und fair. Eine Besonderheit ist die 180-Grad-Wende: Erreicht das Männchen das Ende der Strecke, bedroht ihn dort eine gigantische Bäckerin mit dem Nudelholz, und der arme Kerl darf die ganze Strecke zurück laufen. Der Rücklauf ist ungleich schwieriger, da die Distanz vom Männchen zum linken Bildrand kaum zwei Zentimeter beträgt. Wer sein iPhone stumm geschaltet hat, versäumt das Muhen der Kuh und ertrinkt mit Sicherheit in Milch. Das Design ist gefällig, das Männchen wirkt sympathisch. Motivierend wirken die Trophäen.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Keine Konkurrenz für "Canabalt", dabei durchaus pfiffig und mit einem harschen Schwierigkeitsgrad ausgestattet.
Autor/Hersteller der Anwendung: Nuclear Goo
Geschicklichkeitsspiel,ipad-optimiert
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