Das Deutsch der russischen Entwickler klingt putzig.
Sie purzeln von oben aufs Sichtfeld und füllen es binnen weniger Sekunden aus, wenn der Spieler nichts unternimmt, um der Flut Einhalt zu gebieten. Die einzige wirkungsvolle Abwehr-Maßnahme besteht darin, die "Fluffies" genannten Flauschebälle zu vernichten. Das gelingt zum einen via Match-3-Spielweise, indem der Spieler also auf einen Fluffy tippt, der zwei oder mehr gleichfarbige Nachbarn hat. Die zweite Waffe gegen die Fluffies-Flut sind Bomben und Färbemittel, die mitunter aufs Sichtfeld purzeln und sich via Tipper aktivieren lassen. Die Fluffies reagieren gut auf den Fingerdruck, geschickte Tipper räumen einen Level rasch leer und kassieren Extrapunkte für eine schnelle Erledigung der Aufgabe. 45 Level gibt es insgesamt, wobei der Schwierigkeitsgrad niedrig ist. Das bedeutet, dass "Fluffies" prima geeignet ist für jüngere Kinder. Ältere Kinder und Erwachsene werden sich indes darüber ärgern, dass man mit wilder Tipperei beinahe genau so rasch Punkte machen kann wie mit überlegtem Tippen. Die wilde Tipperei hat keine Strafpunkte zur Folge, in den Bonusleveln ist es sogar hilfreich, die Augen zu schließen und wild aufs Sichtfeld zu hämmern, um möglichst viele Punkte einzuheimsen. Design und Animationen sind niedlich, die Fluffies rollen mit den Augen und geben kieksende Geräusche von sich, wenn sie zusammengedrängt werden und hernach zerplatzen. Ein Modus für zeitlich unbegrenzte Fluffies-Kombiniererei ist vorhanden. Menüs und Hilfstexte sind deutschsprachig, allerdings ist das Deutsch abenteuerlich inszeniert: "Die Bonuslevel darf man nicht lassen." Wir ließen's irgendwann ganz sein und spielten stattdessen das tauglichere "Liqua Pop".