Die Position des Spielers ist hier nicht erkennbar.
Für den seltsamen Hund benötigen Sie ein Sandwich.
Wilson schwebt zwischen Leben und Tod, im Krankenhausbett erinnert er sich an seine Jugend in der Provinz. So beginnt "Dream:scape", ein Abenteuerspiel, das der Entwickler George Lippert mit Hilfe der Unreal-Technik inszenierte, die sonst vornehmlich in Actiontiteln à la "The Dark Meadow" und "Infinity Blade" zum Einsatz kommt. Der Vorteil dieser avancierten 3D-Technik springt sofort ins Auge. Die Landschaft sieht herrlich aus, ein blauer Himmel erstreckt sich über hügeligen Äckern und Wiesen, wo Scheunen, Katen und eine pittoreske Kirche samt Friedhof zum Lustwandeln einladen. Doch allzu freudig mag der Protagonist die Gegend nicht erkunden, dazu wirkt die Atmosphäre zu bedrohlich, und die Stimme Amelias. Amelia war die Jugendfreundin des Protagonisten, die er trotz aller Beteuerungen nicht heiratete. Aus dem Off sagt eine weibliche Stimme auf Englisch Sätze wie: "Hier haben wir uns zum ersten Mal geküsst." Der Spieler ist auf der Suche nach diesen Erinnerungsfetzen in Form von Off-Kommentaren, denn sie treiben die Handlung voran. Dazu muss er rund ein Dutzend Rätsel lösen, die meist darin bestehen, einen bestimmten Gegenstand zu finden und an der richtigen Stelle einzusetzen. So findet er das Insektenspray in der Nähe einer Brücke und kann so die lästigen Moskitos über einer Flussinsel vertreiben. Der Einsatz erfolgt anfangs automatisch, ab dem dritten Rätsel muss der Spieler bestimmte Gesten ausführen, was sich aufgesetzt anfühlt. Scheitert er bei der Eingabe, ist das nicht schlimm, denn er darf die Szene ohne irgendeine Form von Strafe sofort wiederholen. Die Bewegung in der traumhaften Landschaft erfolgt über zwei Touch-Sticks, die Landschaft ist weitläufig und laut Lippert rund 30 Morgen, also etwa acht Hektar groß. Das Spiel speichert automatisch, insgesamt benötigt ein mittelmäßig erfahrener Spieler kaum zwei Stunden, wobei man die meiste Zeit für die Suche nach Objekten benötigt. Die gelegentlichen Balance-Akte wirken ebenso aufgesetzt wie die Gesteneingaben, hier macht sich die Ich-Perspektive unangenehm bemerkbar. Trotz dieser Mankos ist das Spiel betörend, denn die Geschichte bleibt bis zum Ende spannend.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Gestaltung und Atmosphäre sind fabelhaft, doch die spielerischen Elemente hat der Entwickler auf allzu sperrige Weise in die Geschichte integriert.
Autor/Hersteller der Anwendung: Speedbump
Adventure
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