Die Position des Linienendpunkts bestimmt das Tempo.
Die enthaltenen Strecken sind kurvenreich.
Das Tutorial erklärt die Spielregeln anschaulich.
Auf den ersten Blick wirkt dieses taktische Rennspiel wie "Draw Race 2", denn auch hier steuern Sie nicht direkt ein Fahrzeug, sondern zeichnen die aufs Sichtfeld. Anders als in "Draw Race 2" erledigen Sie die Zeichnung nicht in einer möglichst gleichförmigen Linienführung, sondern in Form einzelner Striche. Vorbild ist das Mathestundenspiel, das etwa unter dem Namen "Wagenrennen" bekannt ist. Wenn zwei Spieler gegeneinander antreten, so zeichnen sie abwechselnd gerade Linien aufs gerasterte Feld, wobei sie bestrebt sind, möglichst unfallfrei und möglichst rasch das Fahrzeug ins Ziel zu befördern. In "Dash Race" gibt es drei verschiedene Weiten, die jeweils eine niedrige, mittlere und hohe Geschwindigkeit repräsentieren. Dann gibt es drei Spalten, also links, mittig, rechts. Um die Linie zu definieren, muss der Spieler auf der Geraden also einen von neun Punkten aktivieren, bis wohin der Wagen im aktuellen Zug vorfährt. Dabei muss der Spieler erstens Kurven und Hindernisse berücksichtigen, zweitens den Gegner blockieren oder sich zumindest nicht vom Gegner blockieren lassen. Die Steuerung ist zugänglich, der Spieler drückt irgendwo aufs Sichtfeld, bis das Quadrat am Ende der Linie aufleuchtet, dann bestimmt er durch leichte Positionsveränderung des Fingers, wo die Linie enden soll und berstätigt den Vorgang durch einen Doppeltipper. Hin und wieder kommt's vor, dass die Position des Linienendes kurz vor dem Tipper verrutscht, man muss also bemutsam sein. Auf dem iPad gelingt das leichter. Das Tutorial ist wunderbar anschaulich inszeniert, das Design der Strecken ist hübsch, leider sind nur wenige Strecken enthalten. Streckenpakete gibt's für jeweils 0,79 Euro als In-Game-Download. Die Künstliche Intelligenz ist pfiffig, sie lässt sich stufenlos verändern. Duelle via Bluetooth sind möglich, allerdings dauerte es während unserer Testrunden ungewöhnlich lange, bis der Zug des Gegners vollzogen worden war, weshalb man für die Mehrspielerpartien einen langen Atem benötigt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Die Spielidee ist prima, die Umsetzung gelungen, doch die Linien sind kurz, und es fehlt es an Pepp.
Autor/Hersteller der Anwendung: Hans-Juergen Richstein
Rennspiel,Legespiel
Diese Anwendung wurde 1142 mal angesehen.