Von morgens bis abends sind wir Journalisten die meiste Zeit damit beschäftigt, möglichst gehaltvolle Sätze zu drechseln. Als Rohstoff verwenden wir zu diesem Zwecke Wörter, die für zweckmäßig erachten. Trotz dieser guten Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung eines Wörterbildespiels müssen wir gestehen, dass unsere Leistungen in "Befuddled" eher bescheiden wirken. Für den dritten Level brauchten wir sage und schreibe neun Minuten, und mussten am Ende eine Menge lästiger Xe sowie ein Ypsilon wegbomben, um läppische Wörtchen à la "him" und "feel" zu bilden. Doch das spricht nicht gegen "Befuddled", sondern zeigt, dass hier Kombinationsgabe und kognitive Fähigkeiten hilfreicher sind als ein großes Vokabular und fünf Jahre Germanistik-Studium. Das Spiel ist englischsprachig, der Spieler sollte über mindestens mittelprächtige Englischkenntnisse verfügen, wobei einfache Wörter wie "nose" und "luck" leichter zu bilden sind als "acolyte" oder "befuddled", was so viel heißt wie "verwirrt". Die Wortbildung gelingt anders als in "Kreuz und Quer", Sie tippen hier nacheinander auf die Buchstaben und bestätigen die Eingabe, indem Sie auf das oberhalb des Buchstabenfelds eingeblendete Wort tippen. Die Eingabe ist also lässig, zudem stehen Sie nicht unter Zeitdruck. Dafür gibt's vier verschiedene Feldtypen, wobei sich ein Stein-A nicht mit einem Holz-N und einem Holz-D zu AND kombinieren lässt. Im Zweifelsfall dürfen Sie Bomben einsetzen, um störende Plättchen zu entfernen, wofür neue Plättchen von oben nachrücken. Vier Schwierigkeitsgrade stehen zur Auswahl, das Wörterbuch ist gut bestückt, und die Animationen sind ähnlich hübsch wie in "Kreuz und Quer".
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Wer die englische Sprache gut beherrscht und gern Wörter bildet, der wird mit dieser gelungenen App seinen Spaß haben.
Autor/Hersteller der Anwendung: Inert Soap
Kombinationsspiel
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