Verschiedene Hintergründe für Ihre Zen-Tuscherei. (iPad)
Auf dem iPhone ist freilich weniger Platz für Ihre Arbeiten, …
… als auf dem größeren iPad-Display.
Kein Bange, Zen Brush ist kein buddhistischer Tuschkasten, sondern eine Universal-App für japanische Kalligraphie, die fernöstliche "Kunst des Schönschreibens", die im Land des Zen im wesentlichen mit dem Pinsel und dem richtigen Papier ausgeführt wird. Es würde zu weit führen, hier noch weiter auf diese Tradition sowie auf die der schwarzweißen Tuschmalerei einzugehen. So gehen wir einfach nur auf die App ein, die uns mit dem Finger auf dem Display ganz erstaunliche, naturgetreu simulierte Pinselstriche ermöglicht. Sie kommt mit 36 verschiedenen Hintergründen, die u. a. verschiedene japanische Papiere darstellen, die auch gerahmt sein können. Auf ihnen wird dann gepinselt, die Pinselstärke stellen wir fast stufenlos zwischen den Größen eins bis 16 über einen Schieberegler ein, zur Verfügung steht uns schwarze Tinte, graue Tinte und hellgraue Tinte, und ein Radiergummi. Auf dem iPad darüber hinaus noch ein feinerer Gummi, mit dem sich Striche nicht wegradieren, aber blasser radieren lassen. Ob japanische Tuschemaler jemals einen Radierer zur Verfügung hatten wissen wir nicht, aber es hätte sie gewiss gefreut. Die Größe der Malfläche ist auf dem iPhone und auf dem iPad jeweils das Display, gezoomt werden kann hier nicht. Und so bleibt es auf dem iPhone bei Miniaturen, während das iPad schon mehr Platz für die ersten Pinselstriche bietet. Getuschtes lässt sich in der Display-Auflösung als Foto ins Album speichern oder twittern. Erneut öffnen und bearbeiten lässt sich kein gespeichertes Tuschwerk.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Bei allen genannten Einschränkungen: mit diesem virtuellen Pinsel lässt es sich sehr schön schreiben und zeichnen.
Autor/Hersteller der Anwendung: PSOFT MOBILE
Zeichnen
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