Wenn bei der Fahrt in den Urlaub die Kinder auf der Hinterbank des Autos zappeln, ist guter Rat künftig nicht mehr teuer: Mit KfzFinder ist es möglich, die Herkunft unbekannter KFZ-Kennzeichen nach ihrem Landkreis zu ermitteln. Die Datenbank zeigt dann die Region und das Bundesland samt dazugehörigem Wappen an. Es gibt sogar einen Link zum Online-Lexikon Wikipedia. Der eigentliche Clou verbirgt sich jedoch in der Funktion "Sichtung": Hier können Autofahrer Kennzeichen melden, vorausgesetzt, sie haben den Ortungsdienst aktiviert. Beispiel: Falls ein Augsburger in Oldenburg rumtuckert, ist dies sicher einen Eintrag wert. Die Sichtung wird in einer Landkarte mit einer Stecknadel markiert. So erkennt der Nutzer sofort, welche Landkreise reisefreudig sind und welche nicht. Im Test hielt sich die Zahl der Stecknadeln noch sehr in Grenzen - offenbar ist die Beteiligung gering. Nicht klar ist auch, nach wieviel Stunden oder Tagen eine Sichtung wieder gelöscht wird. Eine spaßige Idee ist die Funktion aber auf jeden Fall. Eine Ablenkung verspricht auch die Rubrik "Volksmund". Teilnehmer können hier reinstellen, was ihnen Nettes oder auch Böses zu einem Kennzeichen einfällt, zu DA (Darmstadt) steht da z.B.: "Dämlicher Anfänger" oder "Dummer August". Der Spaßwert kommt noch etwas kurz. Originelle Einträge konnten wir leider nicht entdecken.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Unterhaltsam bei eintönigen Autofahrten: KFZ-Kennzeichen-Ermittler mit Spaßfunktionen
Autor/Hersteller der Anwendung: MASPware
Auto
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