Die lernfähige Universal-App präsentiert ausschließlich englische Artikel. (iPad)
Die lernfähige Universal-App präsentiert ausschließlich englische Artikel. (iPhone)
Der Name der Universal-App Zite, schreiben die Macher, kommt vom deutschen Wort ”Zeitgeist“. Und den versuchen sie wohl auch mit dieser Magazin-App zu treffen, mit der sie unsereins eine nach und nach immer besser auf unsere Interessen zugeschnitten Zite-Schrift zusammen zu stellen versuchen. Man kann, muss sich ihr aber nicht mit seinem Twitter- oder Google Reader- oder Read It Later-Account vorstellen. Tut man es aber, verspricht die App uns um so schneller uns aufgrund ihrer neuartigen, aber freilich geheimen Algorithmen mit den Themen zu versorgen, für die wir uns vor allem interessieren. Dazu flöht sie Online-Magazine und News-Seiten durch und präsentiert deren Beiträge in vorgegebene oder von uns neu angelegte Sektionen, etwa in ”Top Stories” oder ”Technology” oder ”Gadgets” oder was auch immer wir aus einer langen Liste auswählten oder selbst als Kategorie anlegten. Das im August 2011 vom Nachrichtensender CNN übernommene Zite-Unternehmen berücksichtigt bei seiner Auswahl bislang nur englische Online-Medien jeglicher Couleur, so dass, wer etwa auch Artikel und Nachrichten über ”Germany” lesen will, diese via Zite nicht aus hiesigen Medien präsentiert bekommt; das muss kein Schaden sein, erfordert aber mehr als nur Grundkenntnisse in Englisch. Wer fleißig jeden Artikel und auch deren Quelle bewertet, hilft der App, sich auf den Leser einzustellen. Ein interessanter Ansatz, mit dem sich Zite einen vorderen Platz in der Reihe unserer Morgenlektüre erobert hat. Um den Lernerfolg der App zu konservieren und auch auf mehreren Geräten zu genießen sollte man sich daher einen Zite-Account zulegen.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Ein interessanter, lernfähiger Pressespiegel ganz nach unserer Fasson, der aber leider nur englischsprachige Medien berücksichtigt.
Autor/Hersteller der Anwendung: Zinte Inc.
Zeitung
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