Diese Universal-App wird den Rezensenten morgens nicht wecken können, denn er schläft wie ein Stein und ihr Weckerklingeln ist viel zu kurz. So kurz und so einmalig wie weiland bei den mechanischen Weckern, die man noch eigenhändig aufziehen musste. Eine Schlummertaste wurde der App auch nicht einprogrammiert, und die Weckzeit lässt sich auch nur fummelig mit einer dunklen Raute enstellen, die man über die Minuten-Striche auf dem Ziffernblatt auf die Stundenzahl schieben muss. Zur vollen Stunde wird aber nur geweckt, wer es dabei schaffte, dass die zweite, angegraute Raute automatisch auf der 12 stehen bleibt. Landet diese hellere der beiden etwa auf der 1, dann würde der Wecker erst fünf Minuten nach voll klingeln. Wer sich den Wecker gestellt hat, nachdem er das kleine Wecker-Symbol drückte und aktivierte, der darf auch ein Glockenbildchen unten links aktivieren. Dann bimmelt es auf dem iPhone und dem iPad zu jeder vollen Stunde, solange sie nicht wirksam beendet wird. Am unteren Displayrand sieht man einen Monatskalender, auf dem das Datum des Tages rot umrandet dargestellt wird. Startet man die App, dauert es erst eine Weile, bis sich die Zeiger auf die richtige Uhrzeit einstellen; schüttelt man das iPhone, irren die Zeiger erst einmal wieder über das Ziffernblatt, bis sie sich wieder berappelt haben. Der Sekundenzeiger dreht dabei richtig durch. Wozu das nun aber wieder gut sein soll, das fragen wir uns hier immer noch. Die Uhr wird auch im Querformat dargestellt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Uhr und Wecker mit virtueller Mechanik, die man sich zum läuten auf den Schreib- oder auf den Nachttisch stellen könnte.
Autor/Hersteller der Anwendung: Werner Freytag
Wecker,Uhr,Kalender
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