Es macht wirklich Spaß, mit dieser App ein Bild in ein anderes zu überführen, es also »morphen« zu lassen. Etwa das Selbstportrait in Pitt Brett. Oder lieber in die Mona Lisa? Egal, wir haben mit der iPhone-Kamera je ein Vorher-Nachher-Bild gemacht, zwei Stillleben, auf dem »nachher« ein Gegenstand fehlte. Wir platzierten auf beiden Bildern wie empfohlen hinreichend viele »Morph«-Punkte auf denselben markanten Bildstellen, um stabilere und ansehnlichere Übergänge zu erzeugen. Das Ergebnis war tatsächlich verblüffend; in Zeitlupe konnte der Gegenstand aus der Szenerie ausgeblendet und wieder eingeblendet werden. So etwas möchte man gern als kleinen, selbstablaufenden Filmes speichern. Das ging bislang nur, wenn man es auf den Server des Entwicklers hochlädt. Auf dem iPhone lassen sich nur drei Einzelbilder speichern, eines davon das schattige Zwischenbild zum langsamen ein- und aus- und überblenden. Für den Mac bietet der Entwickler nun eine Freeware namens Morph123 Movie Exporter an, der aus diesen Einzelbildern ein QuickTime- oder ein H.264-Movie erstellen kann. Für eine spätere Version wird eine direkte Export-Funktion versprochen, mit der man 3GP-Handy-Filme per Mail verschicken können soll. Wer sich mit dem morphen auf dem iPhone-Display zufrieden geben mag, der darf das Telefon nun auch schütteln, um die animierten Bilder zerfliessen zu lassen oder ins wackeln zu bringen. Das ist ebenso albern, wie es klingt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Ein Trickprogramm, mit dem sich zwei Fotos überblenden lassen.
Autor/Hersteller der Anwendung: CueBs Co. Ltd
Bildverfremdung,Trickfilm
Diese Anwendung wurde 9042 mal angesehen.