Auf den ersten Blick eine sehr schicke Notiz-App, in der man…
seinen Einträgen auch Skizzen und Fotos beifügen kann. (iPhone)
Exportfunktion Pustekuchen: per Mail wird bloß der Text verschickt. (iPad)
Moleskine ist eine italienische Notizbuch-Marke. Seit 1997 werden unter diesem Namen diese schicken, wenngleich auch teuren Notizbücher hergestellt. Mit einem Einband aus beschichteten Karton, mit genähtem Buchrücken, cremefarbenem Papier, abgerundeten Ecken, einem Leseband sowie einem elastischen Gummiband, um das Buch geschlossen zu halten. Der Name geht zurück auf eine Geschichte von Bruce Chatwin, in der er diese Art von Notebooks beschrieb, die nach Angaben des Moleskine-Herstellers seit jeher von kreativen Köpfen bevorzugt benutzt wurden, etwa Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Vincent van Gogh. Ein wirksamer Marketing-Schachzug, mittlerweile haben die leeren Büchlein eine weltweite Fangemeinde und nun gibt es eben auch diese recht geschmackvolle Universal-App, mit der sich Notizen, Skizzen und Fotos auf dem iPhone und dem iPad moleskinieren lassen. Hierbei handelt es sich um eine hübsch gestaltete Notiz-App, in der sich Schriftgröße und -farbe, nicht aber die Schriftart auswählen lässt, in der sich Aufzeichnungen nach Kategorien sortiert auf wahlweise kariertem, linierten oder unlinierten Hintergrund ablegen lassen. Leider funktioniert alles nur im Hochformat. Die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig, aber brauchbar. Einträge lassen sich nur als Text, ohne Fotos oder Skizzen per Mail exportieren. Wer mag, könnte kurze Notizen allerdings auch twittern oder auf Facebook posten. Auch die Tatsache, dass die App im ganzen überaus schwerfällig auf Fingertipps reagiert schmälert unseren Anfangs positiven Eindruck.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Die hübsche Notizen-App ist arg schwerfällig und kommt ohne nennenswerte Exportfunktion. Wir hoffen auf ein Update.
Autor/Hersteller der Anwendung: Moleskine
Notizen
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