Phoenix Wright ist ein ungeübter Anwalt, der sein Metier erst lernen muss.
95 Prozent der Zeit verfolgt der Spieler die irrwitzige Geschichte.
Wer falsche Beweise präsentiert, muss Strafen fürchten.
Das Ziel besteht darin, die Unschuld des eigenen Mandanten nachzuweisen.
Alle Beweise und Personen sind in der Akte aufgeführt.
"Einspruch!" schreit der energische junge Mann mit der Stachelfrisur, klopft wichtigtuerisch mit dem Finger auf ein Dokument in seiner Hand und erläutert, warum sein Mandant die Mordwaffe nicht abgefeuert haben kann. Doch Staatsanwalt Manfred von Karma kontert diesen Beweis und bringt den jungen Mann ins Schwitzen - im wahrsten Sinne des Wortes. Der junge Mann heißt Phoenix Wright und ist der erste Star einer fünfteiligen Adventure-Serie, die zunächst für den Gameboy Advance erschien, um dann auf dem DS große Erfolge zu feiern. Der Spieler erlebt in diesem ersten Teil fünf Kriminalfälle, in denen er als Phoenix Wright die Verteidigung seiner unschuldigen Mandanten übernimmt und dazu Zeugen im Gerichtssaal ins Kreuzverhör nimmt, Beweise vorlegt und sich mit fiesen Staatsanwälten kabbelt. Nach einem absolvierten Gerichtstag begibt sich Phoenix an den Tatort und sucht dort nach Beweisen. Anders als in der DS-Version wird die Handlung nicht in bildschirmfüllenden Bildern präsentiert, vielmehr zeigt die obere Hälfte des Sichtfelds die Story, während sich unten die Bedienflächen für die Akte, das Menü und, ganz wichtig!, für den "Einspruch"-Knopf befinden. Phoenix-Unkundige sollen sich nach dem ersten Fall nicht täuschen lassen: Die Spieldauer beträgt annäherend 20 Stunden, denn die letzten Fälle haben es in sich.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Die Hochkant-Präsentation ist für DS-Spieler ungewohnt, doch davon abgesehen ist dies ein grandios irrwitziges Gerichtsabenteuer für Manga-Fans.
Autor/Hersteller der Anwendung: Capcom
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