Die Aufgaben wirken einfach, unter Zeitdruck indes machen sie große Mühe.
Die Bedienung ist zugänglich, Fehltipper sind selten.
Im täglichen Test ermittelt der Spieler seine Tagesform.
Häufiges Training verbessert die Durchschnittswertung.
Jedes Ergebnis lässt sich in eine Online-Highscore-Tabelle übertragen.
"Der Kopf ist ein Fremder und gehört dem Jeweiligen nicht", sagt der bayerische Künstler Herbert Achternbusch in einer seiner prägnanten Sentenzen. Zum Glück lässt sich das Ding ganz gut gebrauchen, jedenfalls solange es sich in brauchbarem Zustand befindet. Zur allgemeinen Pflege dient diese App, die wie "Gehirn-Jogging mit Dr. Kawashima" eine Reihe von Aufgaben anbietet in den Kategorien Rechnen, Verstehen, Merken und Denken. Bei den Merkaufgaben muss sich der Spieler etwa die Füllmenge von Gläsern einprägen, das Arrangement von Memory-Kärtchen und die Merkmale in Gesichtern. Beim Rechnen bestimmt der Spieler logische Reihenfolgen, wobei er stets unter Zeitdruck operiert. Der tägliche Test wiederum ermittelt die vermeintliche Tagesform. Die Aufgaben sind originell, die Präsentation ist gefällig, und die Bewertung ist fair. Störend finden wir die Erklärung einer Übung in einem Pop-up-Fenster: Das hat die Konkurrenz eleganter umgesetzt.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Denken ist anstrengend, doch gelegentlich recht nützlich. Wir denken: Diese gelungene App pumpt frischen Wind in den trägen Brägen und sei empfohlen.
Autor/Hersteller der Anwendung: Ravensburger
Denktrainer
Diese Anwendung wurde 2796 mal angesehen.