Der Erbe der Zeit. Der letzte Krieg - die letzte Liebe
Diese Universal-App ist der erste Band einer Fantasy-Trilogie. (iPhone)
Diese Universal-App ist der erste Band einer Fantasy-Trilogie. (iPad)
Sie kann mit ihrer schlichten Leserführung nicht überzeugen.
Anfangs gilt es noch viele Soundschnipsel anzuhören. (iPhone)
Die Schrift und der Hintergrund lassen sich ändern. (iPhone)
Weiter hinten im eBuch werden die Soundschnipsel dann spärlicher eingesetzt. (iPad)
Fantasy-Autor Christoph Schneider legt mit dieser App den ersten Band seiner Fantasy-Trilogie namens ”Der Erbe der Zeit. Der letzte Krieg - die letzte Liebe.” als Universal-App vor, in der, so der ”Klappentext”, ein namenloser Soldat, ”einziger Überlebender einer blutigen Schlacht (...) seine hinter Nebelschleiern verborgene Vergangenheit bewältigen und seine Zukunft neu gestalten (muss). Einzig die Empfindungen für eine Elfe und eine rätselhafte Stimme bieten ihm einen Halt in dieser grausamen Welt.” Auha! Wer sich für das Fantasy-Genre begeistern kann, mag Gefallen an dieser im Selbstverlag publizierten Story finden. Uns interessiert hier mehr die einhundert Megabyte große App an sich, mit der das Genre des AcousticBooks begründet werden soll. Denn wer sich seine Ohrstöpsel in die Ohren stöpselt goutiert beim Lesen die 177 mitgelieferten Soundeffekte, die sich vor allem zu Beginn über das Buch verteilt stets hinter in eckige Klammern gesetzten Begriffen verstecken; etwa im ersten Satz im ersten Kapitel hinter dem Begriff [Stille], die sich als durchaus recht laut rauschender Sound entpuppt. Neben all dem krächzenden und knackenden, knarrenden und klopfenden, dem kreischenden und wabernden Fantasy-Ambiente (das sich auch abstellen ließe) finden sich im Text auch 15 Songs von Bands namens L’Âme Immortelle, Xandria, Nightwish oder Letzte Instanz, von denen gewiss alle Welt schon etwas gehört hat, nur wir mal wieder nicht. Die Benutzeroberfläche des eBuches ist enttäuschend. Zwar lassen sich Schrift und Hintergrund einstellen, eine Navigation aber ist nicht vorhanden. Geblättert wird Seite für Seite, mehr als drei Lesezeichen lassen sich nicht anlegen, eine Suchfunktion gibt es nicht, Seitenzahlen lassen sich nicht direkt aufrufen, Text lässt sich nicht markieren.
Bewertung der Redaktion:
Fazit:
Kein Hörbuch, sondern ein eBook mit Soundeffekten. Eigentlich eine witzige Idee, die uns aber nicht richtig überzeugen konnte. Zudem gibt es in diesem eBook so gut wie keine Benutzerführung.
Autor/Hersteller der Anwendung: AcousticBooks
eBook
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